Gärtnersiedlung Rain GmbH

Neuhofweg 16

86641 Rain am Lech

Deutschland

Tel.: +49 (0 90 90) 92 16 57

Fax: +49 (0 90 90) 92 17 24

mobil: +49 (01 75) 562 02 86

mail: info@gaertnersiedlung.com

Startseite      aktuelles      Gärtnersiedlung      Betriebe      Produkte      Ausbildung      Stellenangebote      intern      Impressum

Nach oben

 

 

 

 

 

 

 

Taspo Awards 2011

Der Ludvig Svensson Award – Bestes Konzept Energie & Umwelt.

Wenn es ums Energiesparen geht, dann lohnt der Blick über den Tellerrand und über Betriebsgrenzen hinweg. Wo Gärtnereien schon beim Einkauf und in der Vermarktung zusammen arbeiten, kann auch eine Kooperation auf energietechnischer Ebene wesentliche Vorteile und Einsparungen bringen. Im Rahmen des „Forschungsverbundes Energieeffiziente Technologien und Anwendungen“ entwickelten Wissenschaftler der Hochschule Weihenstephan Triesdorf gemeinsam mit den Unternehmen Seidl GbR und K&K Pflanzen GmbH & Co. KG sowie den Firmen Schell GmbH und RAM GmbH Mess- und Regeltechnik einen innovativen Wärmeverbund zwischen zwei großen Unterglasgärtnereien in der Gärtnersiedlung Rain am Lech.

Die beiden Betriebsleiter Josef Seidl und Ron Kuiper nahmen das Risiko auf sich, als Versuchskaninchen für die Pilotanlage zu fungieren, nachdem sie ihre Ideen von Wissenschaftlern der Hochschule weiter entwickeln und das Einsparpotenzial berechnen lassen konnten. Die durch den Wärmeverbund möglichen Einsparungen von bis zu eine Gigawattstunde Gas-Wärme überzeugten. Doch schont der Wärmeverbund nicht nur den Geldbeutel, sondern entlastet auch die Umwelt: Eine jährliche CO2 -Einsparung von 290 Tonnen steht zu erwarten – umgerechnet sind das 1,8 Millionen Auto-Kilometer.

Was in Rain am Lech möglich ist, lässt sich auch auf andere  Standorte übertragen, denn mit zwei beieinander liegenden Gärtnereien befinden sich immer auch zwei große Wärmeerzeuger und Wärmeverbraucher auf engstem Raum. Warum also nicht einmal die Heizlastverläufe der Betriebe vergleichen? Vielleicht lassen sich ja Lastspitzen des einen Betriebes mit der zu groß ausgelegten Grundlast des anderen Betriebes decken. Vielleicht sind die Lastspitzen der beiden Betriebe auch vollkommen verschoben, so dass rechnerisch eine Heizungsanlage für beide ausreichen würde. In allen diesen Fällen macht es Sinn, einen Wärmeverbund in Erwägung zu ziehen.

Zukunftsorientiert fand die Jury an diesem Modell den Kooperationsgedanke, die Übertragbarkeit und die Zusammenarbeit mit der Forschung.

 

darüber hinaus waren wir Finalist in zwei weiteren Kategorien:

 

Taspo-Award - Kooperation des Jahre 

Im Rahmen des „Forschungsverbundes Energieeffiziente Technologien und Anwendungen“ entwickelten Wissenschaftler der Hochschule Weihenstephan Triesdorf gemeinsam mit den Unternehmen Seidl, K&K Pflanzen, Schell und RAM einen Wärmeverbund zwischen zwei Unterglasgärtnereien in der Gärtnersiedlung Rain am Lech.  

IPM-Award - Unternehmer / in des Jahres 

Stefan Glöde, Gärtnersiedlung Rain am Lech. Die unternehmerische Entwicklung, das gute Image der Gärtnersiedlung sowie die sehr  erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Hause Dehner  ist entscheidend das Werk von Stefan Glöde. Er koordinierte die Zertifizierung der Betriebe und setzte sie durch, und er steht für intelligente Lösungen der internen und externen Kommunikation.

 

letzte Aktualisierung: 09.02.2012