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Kontakt

Neuhofweg 16, 86641 Rain am Lech

Telefon: +49 (9090) 921657

Fax: 49 (9090) 921724

Webseite: www.gaertnersiedlung.com

Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit 2017-10-18T14:52:29+00:00

Energieversorgung

Naturgemäß ist in der Gärtnersiedlung der Wärmebedarf hoch. Sämtliche angeschlossenen Betriebe setzen auf nachhaltige Alternativen zum Erdgas als Wärmelieferanten. Die Gärtnersiedlung Rain GmbH am Lech zählt zwei Biogasanlagen – sie versorgen uns mit Fernwärme aus nachwachsenden Rohstoffen. 4 Blockheizkraftwerke, die die aufbereiteten Biogase in Wärme umwandeln können. Eine Hackschnitzelheizung zur Weiterverwertung von Schnittgut und Altholz. 3  Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen, die sowohl Eigenstrom als auch Wärme erzeugen (mit sehr hohem Nutzungsgrad). Hinzu kommen sieben Pufferspeicher zur Heißwasseraufbereitung in allen Betrieben.

Regenwasseraufbereitung

Selbstverständlich nutzen wir das Regenwasser, das auf unsere Gewächshausflächen fällt, und sammeln es in großen Regenauffangbehältern oder Teichen. Bei der Bewässerung leistet das so gewonnene Regenwasser einen wertvollen Beitrag und hilft uns, die wertvolle [SG1] Ressource zu sparen. Die Bewässerung der Pflanzen erfolgt mit Bedacht in geschlossenen Systemen. Das hat viele Vorteile: So ist gewährleistet, dass der Wassereinsatz sparsam und ohne Verluste erfolgt. Ausgebrachter Dünger bleibt erhalten und kann nicht verloren gehen. Außerdem erfolgt kein Eintritt ins Grundwasser. Auf diese Weise beugen wir unnötigen Belastungen für Natur und Umwelt ganz einfach vor.

Photovoltaik

Die Sonneneinstrahlung auf unseren ausladenden Gewächshausflächen nutzen wir über Photovoltaikanlagen. Das eingefangene Sonnenlicht ist eine wertvolle Quelle zur Eigenstromproduktion für den Strombedarf in den Gartenbaubetrieben. An Tagen, an denen der gewonnene Sonnenstrom unseren Verbrauch übertrifft, werden die Mehrmengen einfach ins öffentliche Stromnetz eingespeist. Und das Beste ist: Für unsere Photovoltaikanlagen benötigen wir keinerlei zusätzliche Flächen. Die Anlagen sind von außen unauffällig und nicht sichtbar direkt in die vorhandenen Dachflächen der Arbeitshallen integriert.

Nützlingseinsatz – biologischer Pflanzenschutz

Der Trend zur Bekämpfung von Blattläusen, Weißen Fliegen oder Thrips geht klar in Richtung biologischer Schädlingsbekämpfung. Als natürliche Gegenspieler kommen in der Gärtnersiedlung zum Beispiel Raubmilben, Schlupfwespen, Nematoden und weitere Nützlinge zum Einsatz. Auch der Bienenschutz ist ein Thema. Wir tragen dafür Sorge, dass die nützlichen Helfer nicht durch Pestizide beeinflusst werden. Stattdessen setzen wir auf Pflanzenstärkungsmittel, die unsere Pflanzen robust gegen Krankheiten machen, reduzieren den PSM-Einsatz und beugen dem Schädlingsbefall vor. Am Ende profitieren alle: die Mitarbeiter, die Natur, der Endverbraucher und natürlich unsere starken und gesunden Pflanzen.

Ressourcenschonung

So viel wie nötig, so wenig wie möglich: Auch im modernen Zierpflanzenbau ist weniger mehr. Der sparsame Einsatz von Betriebsmitteln wie Erde, Dünger und Energie im Sinne von Nachhaltigkeit und Umweltschutz liegt uns sehr am Herzen. Mit diesem Ziel vor Augen setzen wir auf die Nutzung vorhandener Ressourcen wie Regenwasser, Sonneneinstrahlung und Holzverschnitt. Auf umweltfreundliche geschlossene Systeme bei der Bewässerung zwecks Schonung von Tier, Umwelt und Natur. Auf Pflanzenstärkung für robuste und gesunde Pflanzen, um Krankheiten und Schädlingsbefall möglichst keine Chance zu geben.

Verwendung von Topfersatzstoffen

Da bekanntermaßen der unkontrollierte Abbau von Torf der Umwelt schadet, verwenden wir ausschließlich Substrate von zertifizierten Lieferanten. Somit können wir sichergehen, dass die Einhaltung von Umweltstandards und die Durchführung von Renaturierungsmaßnahmen auf Abbauflächen gewährleistet sind. Natürlich ersetzen wir nach Möglichkeit Torf durch geeignete Zuschlagstoffe wie Kokosfasern, Ton, Perlite, Rindenhumus, Reisspelzen, Blähton, Vulkanton oder den guten alten Kompost. Doch damit geben wir uns nicht zufrieden. Unermüdlich suchen wir nach neuen Möglichkeiten, den Einsatz von Torf zusätzlich zu reduzieren.

Reduzierung von LKW-Transporten durch Produktion vor Ort

Keine Frage, kurze Wege sind der Königsweg zur Reduzierung von CO2 -Belastungen. Umso mehr freut es uns, dass die Gärtnersiedlung Rain neben ihrer Produktionsstätte auch ihr Hauptabsatzgebiet in Süddeutschland hat. Das Logistikzentrum unseres Hauptabnehmers Dehner liegt in unmittelbarer Nähe zu unseren Gewächshaus- und Freilandflächen. Aus Kundensicht entfallen so weite Transportwege zu den einschlägig in der Branche bekannten Hauptanbaugebieten in den Niederlanden, Norddeutschland oder am Niederrhein. Davon profitieren übrigens auch unsere Pflanzen. Sie bleiben vom Transportstress verschont.